Mittwoch, 29. Juni 2016

Rezension: Die Frauen vom Rose Square von Jenny Ashcroft





Die Frauen vom Rose Square
von Jenny Ashcroft

Unglaubliches Debüt

Details:

ISBN: 3442481880
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 20. Oktober 2014
Seitenzahl: 416
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 9,99 €


Der Inhalt:
Ein Geheimnis, das zwei Familien auseinanderreißt. Ein Krieg, der sie wieder zusammenführt.
London 1914: Ella Wells und Violet Owen waren seit Kindheitstagen befreundet. Doch vor vier Jahren zerbrach ihre Freundschaft an einem Skandal, der dazu führte, dass Ella ihre große Liebe Robert, Violets Bruder, verließ. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs treffen die beiden Frauen wieder aufeinander, denn sowohl Ella als auch Violet haben sich als Krankenschwestern an der Front gemeldet. Nun müssen sie entscheiden, wie schwer das Geheimnis vom Rose Square wiegt, das zwischen ihnen steht. Denn der Krieg, der auf sie zurollt, droht ihnen nicht nur alles zu entreißen – sondern birgt auch eine Chance zu erkennen, dass die Liebe, die Freundschaft und das Glück jeden Kampf wert sind.
(Amazon)


Das Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut und das obwohl ein Gesicht abgebildet ist.
Die schönen Häuser und historischen Autos auf dem Cover haben meine Aufmerksamkeit geweckt.

Meine Meinung:
In einer Mängelexemplar-Kiste habe ich dieses Buch entdeckt und mitgenommen. Der Klappentext vermittelt den Eindruck einer kitschigen Geschichte, doch hinter diesem Roman verbirgt sich so viel mehr als das.

Wir begleiten vier Protagonisten in England, und auch an der Front in Frankreich, von 1914 bis 1918 durch den ersten Weltkrieg. Alle sind gemeinsam aufgewachsen und auch ihre Familien sind befreundet.

Zu Beginn wurden somit viele Personen gleichzeitig eingeführt, was es mir schwer gemacht hat in die Geschichte hinein zu finden. Nach wenigen Kapiteln wusste ich dann aber wer mit wem in welcher Verbindung steht.

Der Schreibstil von Jenny Ashcroft ist wie für mich gemacht. Das komplette Buch ging mir unter die Haut. Ich habe mit den Protagonisten mitgehofft, getrauert und auch sonst war ich voll in der Geschichte gefesselt. Alle Personen wurden so beschrieben, dass ich dachte sie zu kennen. Einige mochte ich unglaublich gerne, andere habe ich regelrecht gehasst.

Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, nicht weil es mich gelangweilt hat sondern weil ich begonnen habe nachzudenken. Mehr als ein mal hatte ich Tränen in den Augen und Gänsehaut bei den Schilderungen an der Front und in den Feldlazaretten.

Gerne würde ich noch einiges mehr hier erwähnen, doch ich möchte nicht zu viel verraten. Diese Geschichte muss man einfach entdecken.

Fazit:
Ich hoffe, dass sehr bald ein neues Buch der Autorin erscheint, damit ich auch dieses verschlingen kann

Volle 5 / 5 Schmetterlinge



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