Montag, 8. Februar 2016

Rezension: Love and Confess von Colleen Hoover



Love and Confess
von Colleen Hoover

Nicht so überzeugend wie gewohnt

Details:

ISBN: 3423740124
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 20. November 2015
Seitenzahl: 384 Seiten
Ausführung: broschiert
Preis: 12,95 €


Der Inhalt: 
Auburn ist gerade nach Dalles gezogen, in die Stadt in der sie einst ihre große Liebe zurücklassen muss. Dann entdeckt sie in einem Schaufenster anonyme Geständnisse, was sie schmerzlich daran erinnert dass auch sie ein Geheimnis mit sich trägt. Auch der Künstler, der sich durch diese Geständnisse inspirieren lässt, hat ein Geheimnis. 
Auburn und Owen fühlen sich von Beginn an zueinander hingezogen, doch dann wird alles auf eine harte Probe gestellt. Denn alle Geheimnisse haben etwas gemeinsam, irgendwann kommen sie ans Licht!

Das Cover:
Farblich gefällt mir das Cover natürlich super, da Pink eine meiner Lieblingsfarben ist. Auch die angedeuteten Gesichtszüge einer Frau gefallen mir, denn ich mag es nicht wenn Protagonisten schon auf dem Cover abgebildet sind. Doch bei "Love and Confess" kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Meine Meinung:
Da ich von Colleen Hoover seit dem letzten Jahr zu meinen Lieblingsautoren zähle, konnte ich es kaum erwarten auch ihr neuestes Werk zu lesen.
Dementsprechend hoch waren natürlich meine Erwartungen, die dieses Mal leider nicht völlig erfüllt werden konnten.

Hier wurde eine ganz neue Erzählform angewendet, denn die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel. Abwechselnd folgen wir der Geschichte je aus Auburns, dann aus Owens Sicht.
Der Schreibstil an sich ist gewohnt jugendlich und leicht zu lesen. Doch kamen mir die Dialoge teilweise "gewollt" und verkrampft vor.

Eine tolle Idee sind die Gemälde, die ab und an im Buch abgedruckt wurden. Natürlich inspiriert durch die geschilderten Geständnisse.

Mit dem Protagonisten Auburn und Owen bin ich die ganze Zeit über nicht richtig warm geworden. 
Sie wirkt eher kindisch, naiv und leicht zu beeinflussen. Erst zum Ende hin entwickelt sich ihr Charakter zu einer starken Persönlichkeit. Owen hat mir etwas besser gefallen, aber auch er hat Dinge an sich die ich einfach nicht passend fand. Ein völliges Klischee ist Trey. 
Die Mitbewohnerin von Auburn hingegen hat mir echt gut gefallen. Schade, dass ihre Rolle nur so klein ausgefallen ist.

Der Prolog beginnt ziemlich herzzerreißend und ich gebe ehrlich zu, ich hatte Tränen in den Augen. Gerade durch diesen Blick in die Vergangenheit sind meine Erwartungen noch gewachsen.
Leider gab es dann (für mich) keine großen Wendungen und Überraschungen mehr. Die eigentlich große Überraschung hatte ich schon durchschaut, bevor sie offenbart wurde.
Auch bis zur Lösung der Probleme dauerte es recht lange. Im Vergleich zu ihren anderen Büchern zieht sich hier die Geschichte leicht in die Länge.

Abgesehen vom Prolog und Epilog war ich emotional einfach nicht so gefesselt, wie ich es erwartet hätte.
Fazit:
4/5 Schmetterlinge.
Leider haben mich die bisherigen Protagonisten und Geschichten der Autorin besser gefallen, love and confess kann da einfach nicht völlig mithalten.

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