Montag, 26. Oktober 2015

Rezension Sturmrose von Corina Bomann


Die Sturmrose
von Corina Bomann

Bewegende deutsch-deutsche Geschichte!

Details:

ISBN: 3548286682
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 6. März 2015
Seitenzahl: 560
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 9,99 €


Der Inhalt:
 Annabel Hansen fängt mit ihrer kleinen Tochter noch mal ganz neu an. Dann entdeckt sie einen alten Kutter und verliert sofort ihr Herz an ihm.
Während der Restaurierungsarbeiten entdeckt sie einen Brief, aus dem hervor geht dass die "Sturmrose" Flüchtlingen aus der DDR behilflich war. Betroffen vom dem Schicksal der Verfasserin macht sie sich auf die Suche nach dieser und nach ihrer eigenen Vergangenheit.

Das Cover:
 Von vorneherein fand ich das Cover sehr hübsch.
Nach dem Lesen kann ich nur sagen, es ist mit der rauhen See und den Rosen wirklich passend zur geschichte gestaltet.

Meine Meinung:
 Für mich ist dies, nach "Die Schmetterlingsinsel", das zweite Buch von Corina Bomann. Ich war gespannt, denn dies hatte mir nur mittelmäßig gefallen.
 Daher hatte ich nur geringe Erwartungen an "Die Sturmrose", welche aber deutlich übertroffen wurden.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und hat mir gut gefallen. Nur an den Dialogen müsste Frau Bomann noch mal etwas pfeilen.
Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, was mir immer besonders gut gefällt, da man leichter in die Geschichte hinein findet.
Die Erzählstränge der Vergangenheit und Gegenwart haben sich abgewechselt.
Der gesamte erste Teil macht den Leser mit der liebenswerten Protagonistin Annabel und ihrer süßen Tochter Leonie bekannt. Schon zu Beginn habe ich beide in mein Herz geschlossen und gerade das kleine Mädchen hat die Geschichte immer wieder aufgelockert.

Leider waren mir hier zu viele Längen. Oft habe ich gedacht, dass die Geschichte wohl auch mit 100 Seiten weniger ausgekommen wäre.

Doch dann nimmt die Geschichte plötzlich volle Fahrt auf und ist unendlich spannend. Gespiekt wird sie mit geschichtlichen Fakten rund um die DDR im allgemeinen und Adoption, Flucht etc. im speziellen. 

Die Charaktere sind tolle Persönlichkeiten. Die starke, aber auch liebevolle, Anabell. Die süße kleine Leonie, die mich oft zum schmunzeln brachte.
Aber auch Christian, den ich zu Beginn nicht mochte. Sein Charakter macht im Verlauf der Geschichte eine tolle Enticklung und zum Ende hin fand ich ihn wirklich toll.

Fazit:


Ein toller Familienroman, der ans Herz geht und die Geschehnisse rund um die DDR näher bringt.


Challenge der Gegensätze:
Aufgabe 1 der grünen Seite
Ein dickes Buch (über 500 Seiten)

Winterlesechallenge:
Schneesturm
Lies ein Buch, dass im Norden spielt

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