Mittwoch, 16. September 2015

Rezension Stirb leise, mein Engel von Andreas Götz


Stirb leise, mein Engel
von Andreas Götz

"Ein mittelmäßiger Jugendthriller"

Details:

ISBN: 3789136158
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014
Seitenzahl: 368
Ausführung: Hardcover
Preis: 16,95€


Der Inhalt:
 Der heiße Sommer endet in München mit den Todesfällen dreier Mädchen. Sie wollten mit ihrer großen Liebe für immer vereint sein und sind daher freiwillig in den Tot gegangen.
Doch Sascha glaubt nicht daran, dass Natallie sich freiwillig das Leben genommen hat.

Das Cover:
 Mir gefällt das schliche weiße Cover mit dem Trauerflor wirklich gut.

Meine Meinung:
 Der Schreibstil von Andreas Götz locker, leicht, jugendlich und schnell zu lesen.

Für seinen ersten Jugendthriller hat Herr Götz sich einen wirklich guten Plot überlegt.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichten geschrieben, dies hat mir besonders gut gefallen. Diese Sichtweisen waren auch sprachlich deutlich voneinander abgegrenzt. So wurde es noch glaubwürdiger.
Auch das Spiel mit der Psyche fand ich wirklich interessant. 

Allerdings hat mir die Ausarbeitung der Charaktere nicht besonders gut gefallen. Ich konnte einfach keine Bindung zu Sascha oder eine andere Person aufbauen.
So habe ich die Geschichte zwar gelesen, aber mit niemandem mitgefiebert oder ähnliches.

Außerdem wirkt Sascha recht naiv und kindisch. Auf der anderen Seite kocht er aber dauernd für seine Mutter und massiert diese sogar, nachdem sie von einem langen Arbeitstag heim kommt. Das hat für mich einfach nicht zusammen gepasst.

Außerdem war mir schon lange vor den Protagonisten klar, was in München eigentlich los ist.

Fazit:
 Eine tolle Idee, leider ist die Umsetzung nur mittelmäßig gelungen.


Challenge:
Aufgabe 2 der lilanen Seite
ein helles Cover 

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